Leuchtturm Westerheversand

Heute Fotos aus dem Archiv – aber noch gar nicht so lange her: 5. September 2016. Da war ich bei schönstem Fotowetter unterwegs zum Leuchtturm Westerheversand. Jetzt haben es die Bilder endlich in meine Galerie geschafft. Zwei der Fotos zeige ich auch hier in diesem Beitrag.

Leuchturm Westerheversand – Brücke am historischen Stockenstieg (f11)

Die Bilder habe ich heute neu in Capture One bearbeitet, und das Ergebnis ist wesentlich eindrucksvoller als die ursprüngliche Entwicklung mit Adobe Lightroom. Der Dynamikumfang der Bilder (damals mit der Leica Q fotografiert) ist wirklich beachtlich. Gerade in den Schatten stecken bei Fotos, die mit hochwertigen Sensoren geschossen wurden, sehr viele Reserven.

Ich hatte an dem Tag die meisten Fotos als Belichtungsreihe geschossen, also jeweils drei Fotos – eines normal belichtet, eines überbelichtet und eines unterbelichtet. Mit Lightroom und Photoshop hatte ich damals HDR-Bilder daraus erstellt, um den Dynamikumfang der gesamten Belichtungsreihe zu nutzen.

Leuchturm Westerheversand – Ansicht von Westen

Wenn ich das Ergebnis mit der neuen Entwicklung in Capture One vergleiche, dann lohnt sich der Aufwand dafür nicht, denn die Anpassungsmöglichkeiten mit dem das HDR-Tool und sonstigen Werkzeugen innerhalb von Capture One bieten hier mehr als ausreichende Möglichkeiten. Und wo ich schon mal dabei war, habe ich dann auch gleich ein paar Versionen mit selektiver Colorierung erstellt.

Leuchturm Westerheversand – Ansicht von Westen

In der Vergangenheit sind Bilder mit diesem Effekt – auch als Colour Key bezeichnet – bei mir sehr oft nachgefragt worden. Warum also nicht wieder ausgewählte Fotos entsprechend bearbeiten. Der Aufwand ist Capture One hier wirklich sehr gering. Man soll es damit aber nicht übertreiben – es funktioniert nicht mit jedem Motiv. Aber mit dem Leuchtturm gefällt mir diese Variante als Alternative auch sehr gut.