Pink Ice II

Die Bilder des Beitrags Pink Ice I sind am vergangenen Samstag fotografiert worden. Die Fortsetzung hier ist vom Sonntag. Der machte seinem Namen alle Ehre, mit Sonne, stahlblauem Himmel und jahreszeitgerechten Minus 10 Grad Celsius.

Als die Sonne dann langsam höher stieg, schmolz die oberste Schicht des Eisüberzugs auf den Zweigen und Blüten etwas an und alles wurde glasklar.

Diesen Durchblick wünsche ich endlich auch den gewählten und selbsternannten Kapitänen beim Steuern unserer Bananenrepublik durch die hausgemachte Corona-Krise, in der die Kollateralwellen täglich höher werden. Auch ein großes Schiff kann kentern und untergehen. Viele Grüße, Deine Titanic…

Wenn man dann so länger vor den schönen Blüten steht und mit der Technik der Makrofotografie ein wenig genauer hinsehen und diese Momente in einem digitalen Bild einfrieren kann, befreit das besonders in diesen Tagen von unguten Stimmungen, die einen permanent ungefragt umgeben und beeinflussen wollen.

Ein weiteres Theaterstück wurde gestern um 20:15 Uhr im deutschen Fernsehen aufgeführt. Eine Inszenierung, wie Sie besonders Peking und Moskau seit Jahrzehnten beherrschen. Bei uns etwas subtiler, etwas nebulöser, aber genauso totalitär – und genauso billig und vorhersehbar. Aber das Ende ist nah. Zumindestens für die Hauptdarstellerin des gestrigen Abends. Die Journalisten haben sich ja seit geraumer Zeit zu Marionetten degradieren lassen und spielen noch brav mit. Wenn sie brav bleiben, dann auch mit dem nächsten Kasper.

Die Natur veranstaltet ihr eigenes Schauspiel, hier steht vorher nichts fest, es ist jeden Tag eine Überraschung, was Licht, Temperatur und Wind dann aufführen werden. So wie am vergangenen Sonntag. Das erlebt man jedenfalls nicht alle Tage.

Die Dummheit und Ignoranz der Politik ist hingegen täglich allgegenwärtig.

Hier nun die Bilder der japanischen Kirschblüte – Pink Ice, Teil II. Einige Blüten aus Teil I erkennt ihr vielleicht wieder.